Geschichtswelten 2020 | 12.-13. März 2020 | Bildungswerk Irsee, Allgäu, Deutschland

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"Kämpfe in der Pflege"

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Der Kongress Geschichtswelten 2020 thematisiert die historische und aktuelle Entwicklung und die Diskurse rund um die Profession „Pflege“. Insbesondere in der Pflege ist die Frage nach den historischen Wurzeln hoch relevant für die zukünftige Entwicklung, aktuell gerade vor dem Hintergrund der Akademisierung und Professionalisierung des Berufs sowie den anstehenden politischen Veränderungen. In der Pflegebildung lässt sich ein weiter Bogen von der ärztlich eingesetzten Lehrschwester zur Pflegewissenschaftler/in verzeichnen. Die schrittweise Übernahme der Lehrtätigkeit durch Pflegende ist historische Pionierarbeit und Emanzipation des Berufsbildes zugleich. Diskurse um berufliche Eigenständigkeit, Berufsprofile und Verhältnis zu anderen Gesundheitsberufen, namentlich der Medizin, waren und sind vor allem „Machtdiskurse“ sowie als Bestrebungen zur Autonomie geführt worden. Ihre historische Betrachtung und Aufarbeitung trägt entscheidend zum Verständnis der heutigen Situation bei. „Macht in der Pflege“ ist historisch stark durch die Begriffe „Nächstenliebe und Aufopferung“ geprägt. Diese Auffassung steht in strengem Widerspruch zu akademischen Professionalisierungstendenzen sowie berechtigen politischen Forderungen.

Der Kongress Geschichtswelten möchte die oben genannten Themen aus historischer Perspektive – aber auch prospektiv diskutieren und fordert Autor/innen auf, Abstracts zu folgenden Themenfeldern einzureichen:

  • Bildungsdiskurse in der Pflege (historische Betrachtungen, Entwicklung der Pflegebildung, Curricula in der Pflegebildung, Stellenwert der Geschichte in den Curricula etc.)
  • Politische Diskurse in der Pflege (Berufsprofile, Professionalisierung, Macht, Verkammerung, Kämpfe, etc.)
  • Fachliche Entwicklung in der Pflege (Anfänge und Entwicklung der Professionalisierung und Akademisierung etc., Interdisziplinarität, Fachkrankenpflege und ihre historische Entwicklung etc.)
  • Offene Themen


Einreichungen sind als Abstract (Deutsch oder Englisch) bis 01.11.2019 möglich.


Die Hochschulen im Gesundheits- und Pflegebereich werden aufgerufen, sich aktiv an ihrer und somit der nationalen und internationalen Nachwuchsförderung zu beteiligen. Eingereichte Beiträge werden durch den wissenschaftlichen Beirat begutachtet.


Die Einreichung ist ausschließlich online über die Abstractzentrale unter www.geschichtswelten.info möglich. Alle eingereichten Beiträge durchlaufen ein Peer-Review Verfahren. Die Begutachtung erfolgt anhand eines standardisierten Instruments. Einreicher/innen erhalten vier Wochen nach Ende des Call for Abstracts eine Rückmeldung über das Ergebnis des Verfahrens. 

 

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